Richtig lernen - Lerntipps und Lernmethoden

Wie funktioniert richtiges Lernen?
Wie verinnerlichen wir am besten Lerninhalte?
Welche Lerntipps empfehlen sich?
Welche Lernmethode ist die Beste?
Wie kannst du richtig lernen?
Welche drei Lernmethoden sind effizient?

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Vorabinfos zum richtigen Lernen

Vorab die wichtigste Information; Du musst dich mit den Lerninhalten auf jeden Fall intensiv auseinandersetzen, da führt kein Weg drum herum. Da es wirklich wichtig ist, dass du die Grundidee und die Grundgedanken von Lerninhalten einfach verstehst. Die gute Nachricht, es gibt effiziente Wege die mehr Spaß machen als das übliche trockene Text lesen und dabei auch noch deutlich sinnvoller zum nachhaltigen Lernen geeignet sind.

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Erkenntnisse aus der Hirnforschung:

In der Hirnforschung ist man sich einig, dass zu lernende Informationen und Inhalte sich nachhaltig am besten verknüpfen, wenn sie über mehrere und verschiedene Kanäle aufgenommen werden. Das Gedächtnis speichert also Informationen besser ab, je mehr Kanäle dabei genutzt werden. Dazu zählt beispielsweise das visuelle (also das Gesehene) oder das auditive (also das Gehörte), aber das haptisch (also das was ertastet werden kann) oder olfaktorisch (also riechend) nehmen wir Informationen auf.

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Du kannst dir also merken, dass du das Lernen mit vielen Sinnen und Kanälen verknüpfen solltest. Eine Erkenntnis der Hirnforschung ist außerdem, dass sich Informationen besser speichern, wenn sie über einen längeren Zeitraum immer wieder aufgenommen werden. So schwer es auch fällt, es ist sinnvoll frühzeitig mit dem Lernen anzufangen, dann reichen auch kurze Lernphasen von 15 Minuten pro Tag. Lerne lieber kurz, aber dafür oft. Besser als einmalig und dafür einen Lernmarathon einzulegen. Je nachdem wie groß das Thema und ob ein kleiner Test oder eine Abschlussprüfung ansteht.

Drei Dinge die du also berücksichtigen solltest:

  • Für eine ideale Verknüpfung im Gedächtnis solltest du möglichst viele Sinne und Kanäle ansprechen!

 

  •  Wiederhole die Lerninhalte für ein nachhaltiges Lernen über einen möglichst langen Zeitraum! Lieber kurz aber oft.

 

  •  Eine aktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten ist super wichtig, Lernen durch eine passive Beschallung ist nicht oder nur sehr sehr schwer möglich.

Drei Lerntechniken / Lernmethoden für dich:

Wie schon erwähnt, muss der Grundtext, beziehungsweise der Grundinhalt wirklich verstanden worden sein. Danach geht es darum, die Inhalte so zu verknüpfen, dass sie jederzeit leicht abrufbar sind. Dazu möchte ich dir 3 bewährte Techniken nennen.

Der Braindump

Wir gehen davon aus, dass du einen Text vor dir hast, dessen Inhalte du lesen musst. Ist der Text länger, dann ist es sinnvoll ihn in Textabschnitte einzuteilen. Ideal wäre es, wenn du für einen Textabschnitt ca. 30 Minuten Lesezeit benötigt. Hast du 30 Minuten gelesen, dann legst du den Text beiseite und schaust nicht mehr rein. Jetzt kommt der Braindump zum Einsatz. Du nimmst dir ein leeres Blattpapier und schreibst alles auf was dir von dem Text im Sinn geblieben ist.

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Versuche dein Gedächtnis auszuquetschen und schreibe die Inhalte nieder. Das kannst du auch auf eine kreative Art und Weise machen, mit Pfeilen und Verknüpfungen, so wie es für dich sinnvoll ist. Das kannst du mit ein und demselben Text öfter wiederholen, wenn du jedes Mal ein neues Blattpapier verwendest und dieses aufhebst, dann siehst du deine Lernentwicklung sogar sehr gut, das kann wirklich motivierend sein.

Erstellen eines Quiz

Hast du einen Text gelesen, dich mit einer Theorie oder einem Modell auseinandergesetzt, dann kann es total helfen, sich ein Quiz zu der Thematik zu erstellen. Stelle dir selbst Fragen und beantworte sie dir in deinen eigenen Worten. Hier bieten sich auch Lerngruppen an, dann kannst du Fragen an andere Personen stellen und andersrum. Zu dieser Technik können auch die bekannten Lern- und Karteikarten gezählt werden.

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Du schreibst dir auf die Vorderseite eine Frage und auf die Rückseite die Antwort, beziehungsweise die Lerninhalte. Der Vorteil dabei ist, dass Lern- und Karteikarten klein und handlich sind und überall mit hingenommen werden können!

Vortrag halten

Damit ist nicht gemeint, dass du einen Vortrag über das Thema hörst, das kannst du zwar auch machen, aber mit der Technik ist gemeint, dass du selbst einen Vortrag hältst. Im Idealfall vor einer Person die keine Ahnung von der eigentlichen Thematik hat. Das kann total bereichernd sein. Eine fachfremde Person stellt noch mal ganz andere Fragen und kann dir beispielsweise dabei helfen, dass du dein Grundverständnis zu stärkst. Diese Technik ist vor allem bei Theorien und Modellen gut geeignet.

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